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Ambulante Versorgung „zukunftsfest“ machen: KBV-VV entwickelt Lösungen und Ideen

Zeichen der Einheit - Im Rahmen einer Klausurtagung entwickelten die Delegierten der Vertreterversammlung (VV) der KBV Positionen, Ideen und Forderungen an die Politik. Im Fokus stand die Frage: Wie kann die ambulante Versorgung der Patienten auch in Zukunft gesichert werden?

Berlin, 05. April 2017 – „Der demografische Wandel muss mit einem Strukturwandel in der medizinischen Versorgung begleitet werden.“ An diesem Leitsatz orientierten sich die Diskussionen der Vertreter der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Berlin. „Wir stehen vor großen gesellschaftlichen und demographischen Veränderungen. Wie können wir vor diesem Hintergrund die wohnortnahe und flächendeckende ambulante Versorgung unserer Patienten auch in Zukunft sicherstellen?

Diese zentrale Frage stand im Mittelpunkt unserer Diskussionen“, erklärte Dr. Petra Reis-Berkowicz, die Vorsitzende der KBV-Vertreterversammlung. „Der Geist der Diskussionen war konstruktiv und orientiert an Lösungen. Es zeigte sich einmal mehr, welchen Wert die ärztliche und psychotherapeutische Selbstverwaltung hat. Wir wissen aus unserer täglichen Arbeit in den Praxen am besten, was Patienten brauchen und wie sich deren Versorgung verbessern lässt.“

„Mit unserem Konzept KBV 2020 hatten wir bereits im vergangenen Jahr eine gute Grundlage gelegt. Darauf konnten wir aufbauen. Mit voller Kraft widmen wir uns wieder der inhaltlichen Arbeit. Unsere Ideen und Vorschläge werden wir in die Politik einbringen – und das mit sachlicher, aber klarer Tonalität“, führte der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen aus.

Die Delegierten sprachen sich unter anderem dafür aus, im konstruktiven Miteinander mit Krankenhausträgern, kommunalpolitischen Entscheidungsträgern sowie mit den Kassenärztlichen Vereinigungen die Versorgungsstrukturen anzupassen. Dabei soll sich Versorgung stärker am Behandlungsbedarf der Patienten ausrichten. Eine wichtige Rolle dabei spielt, wie Patienten die für sie passende Versorgungsebene finden und ohne Umwege dorthin gelangen.

Eindeutig bekannte sich die Vertreterversammlung zum Sicherstellungsauftrag – auch für die ambulante Notfallversorgung. Ihr Vorschlag: Weiterentwicklung des niedergelassenen Bereitschaftsdienstes unter anderem durch die Möglichkeit eines multimedialen Zugangs für Patienten. Denkbar wären mehr Informationen online oder auch per App sowie ein Ausbau der qualifizierten Einschätzung per Telefon.